Dein Auto Blog Trip! » Warum Mitfahrgelegenheiten auf langen Strecken behindern

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Für alle Freizeit und beruflichen Autofahrer/innen die oft und viel unterwegs sind und auf 4 Rädern die Zeit verbringen bietet mein KFZ Blog Lesestoff zum lachen, weinen oder nachdenken.

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Als routinierter Autofahrer bin ich schon seit etlichen Jahrzehnten auf vier Rädern unterwegs. Seit kurzem arbeite ich in der schönen Schweiz fernab von Österreich meiner Heimat. In Linz wurde ich geboren anno 1955 und in Wien habe ich über 30 Jahre gelebt, gearbeitet und meine Familie geliebt. Seit 7 Jahren nutze ich monatlich mindestens einmal die Möglichkeit fremde Leute in meinem privaten Auto zu transportieren. Gegen eine gerechte Bezahlung versteht sich.

Jede Person on Board kostet auf 100 Kilometer ca. 1 Liter Mehrverbrauch, erwachsene Menschen sind damit logischerweise gemeint 😉

Niemals hätte ich auch nicht in einem Albtraum gedacht, dass ich von dieser Mobilitätsidee abgleiten werde. Zu groß überwogen doch die Vorteile nicht nur auf dem Papierblatt! Durch die Einnahmen war der die benötigte Zapffüllung an der Säule plötzlich fast gratis. Und auch das Thema Smalltalk und zwischenmenschliche Unterhaltung wurde bestens befriedigt. Den unbequemen (negativen) Haken an der ganzen Geschichte mit den Mitfahrzentralen bemerkte ich erst nach der neuen beruflichen Herausforderung in Zürich. Dabei muss angemerkt werden, dass meine Frau dem Mitfahren Thema immer weitaus skeptisch eingestellt war und sie behielt Recht!

Warum fahren wir schnell? Darum: Zeitersparnis!

Mitfahrgelegenheiten anbieten mag auf Strecken bis 600km noch voller vorteilhafter Argumente klingen. Doch was wenn man plötzlich aufgrund eines Jobwechsels zweimal so weit reisen bzw. pendelt? Hier zählt dann Freitags und Sonntags während dem Berufsverkehr nur noch eines: Möglichst schnell an das Ziel reisen zu seiner Familie. Ein einziges mal machte ich den stupiden Fehler auf einer MFG aus ZH, Schweiz über München nach Wien Mitfahrer/innen zu terminieren. Das Ergebnis war der blanke Zeitstress Horror! Erstens musste ich am Startpunkt am Zürichsee 15 Minuten auf verspätete Mitreisende warten. Diese wollte in die bayrische Hauptstadt mitkommen. Dort angekommen wollten diese unbedingt an einen bestimmten Treffpunkt raus gelassen werden (dieser war leider ein anderer wie der Treffpunkt für die Leute für die Teilstrecke MUC-Wien). Ok, dachte ich mir fahr sie einfach dahin wo sie hinmöchten sonst sieht man eh nichts von dem vereinbarten MFG-Preis. Zeitverschwendung netto: 45 Minuten + 15 Min. um an den neuen Sammelpunkt der Passagiere in die österreichische Hauptstadt zu manövrieren. Kurz vor dem Ziel in Österreich machten auch diese reisenden Gäste die Angabe dass man doch bitte in einem südlichen Bezirk stoppt. „Nein, das kann´s jetzt wirklich nicht sein…“ – wieder kostete dieser Sonderwunsch eine ½ halbe Stunde an Zeit.

Die Freizeit ist ein kostbares Gut – Eile ist geboten

Plus/Minus (kann ja jeder der diesen Auto Blog liest, der kann sich selber zusammenrechnen… haben die lieben Mitfahrgelegenheiten Urlauber locker 2 Stunden Zeit gekostet. Anstatt 9 Stunden hat die Reise fast 11 Stunden gedauert und stinksauer bin ich dann auch in das Wochenende gestartet. Es gibt eben immer mehr ignorante Menschen die denken, bei billigen Mitfahrpreisen auch noch Allüren wie im Taxi von sich zu geben. Die Rückfahrt habe ich dann ohne fremde Mitreisende geplant, war mir zu dumm auch nochmal zurück den Auto-Trip unnötig zu verlängern. Schließlich wartet der Job in der Schweiz und das Gehalt ist top.

Das Wochenende mit der Familie genießen oder Mitfahrgelegenheiten organisieren

Mit bleibt nur die bittere Erkenntnis dass Mitfahrangebote was für Autofahrer/innen sind die keinen Zeitdruck verspüren oder einfach keine ausreichenden finanziellen Mittel besitzen um solo zu fahren. Beruflich wie privat habe ich mich dazu entschlossen zukünftig auf diese Art der sozialen Mobilität keinen Wert mehr zu legen. Auf der anderen Handseite wartet meine Familie mit strahlenden Gesichtern auf mich und dies ist als Familienvater doch das wichtigste. Andere Firmen „reich“ machen, die auf jeder Fahrt durch ein Buchungssystem Provision kassieren, nein danke -> Fahrt mal schön selbst auf eurem MFG Portal!

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