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Parkplatz Bingo in Wien
29th März 2012
Wer in Wien beruflich arbeitet kennt das Problem jeden Morgen einen kostenlosen Parkplatz zu ergattern. Auch in Gegenden welche mehr einem Industriegebiet ähneln wie Neu Marx sind kostenlose Parkplätze rar gesät. Die lokale Politik lässt sich auf Parkhaus Eröffnungsterminen feiern, dass wieder genügend Stellplätze für Autos entstanden sind, vergessen jedoch die doch sehr teuren Parkgebühren für den Otto Normal Verdiener.
Parkgaragen mit vier Etagen zu bauen ist kein Solidargeschenk wenn eine Stunde Parken 3,70.-kostet oder für eine Monatsparkkarte 180€ fällig werden. Günstiger wäre es sicherlich gleich eine Wohnung in Wien anzumieten anstatt jeden Tag zu pendeln, denn man bedenke dass zu diesen Ausgaben noch das Spritgeld hinzukommt.
Die Spritpreise steigen weiter empor
Autoverbände wie der ÖAMTC prangern schon seit langer Zeit an, dass eine Erhöhung der Pendlerpauschale für Berufstätige Autofahrer/innen längst wieder überfällig ist. Geschieht das nicht seitens der Politik wird das Geld auf der anderen Seite zum Beispiel in der Freizeitgestaltung oder bei teuren Luxus Lebensmittel eingespart. Dies trifft dann als erstes den Einzelhandel sowie das Gastgewerbe.
Lange Autofahrten werden zum teuren Erlebnis
Plant eine vierköpfige Familie einen Ausflug am Wochenende so muss bei nur einem Einkommen pro Haushalt genau nachgerechnet werden ob z.B. das Eintrittsgeld in den Freizeitpark mit dem Stand der Familienkasse vereinbar ist. Zukünftig wird das Benzingeld immer mehr in den Vordergrund rücken und anstatt einer einfachen 300 Kilometer Wegstrecke für ein Ausflugsziel wird stattdessen ganz darauf verzichtet oder eben nur in der unmittelbaren Umgebung einer Freizeitbeschäftigung nachgegangen.
Schade eigentlich, denn Mobilität sollte auch zukünftig bezahlbar sein, die Politik steht unter Zugzwang.
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